THE DARKNESS: MOTORHEART

The Darkness haben immer noch den Schalk und den Sound im Nacken und liefern mit „Motorheart“ ein originelles und starkes Werk voller Harmonien und Humor ab.

Variantenreich und kurzweilig rocken sich die Herren um die Hawkins-Brüder durch neun Nummern, von denen keine der anderen gleicht. Mal leicht proggig mit Queen-Anleihen, mal treibend und vorwärts rockend. Auch so richtig schön rifflastig in bester AC/DC-Manier haben es die Briten immer noch drauf. Justin und Dan liefern gesanglich und gitarristisch gewohnt souverän ab und auch Rufus Tiger Taylor, Sohn von Queen-Drummer Roger, grooved amtlich.

Der hohe, immer noch gelegentlich ins Falsett gehende Gesang von Justin Hawkins ist natürlich immer noch Geschmackssache. Aber gerade die ungewöhnlichen mitunter schrillen Vocals sind ja schließlich das Markenzeichen der bunten britischen Truppe mit dem Hang zu großen Sounds und großen Posen. Und großem Hardrock! 

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