Pascal Schumacher kündigt Live-Album SOL - Erste Eindrücke

Es war ein besonderer Moment, als Komponist und Vibraphonist Pascal Schumacher sein Instrument samt Equipment am 5. Juni im Musée d’art moderne Grand-Duc Jean (MUDAM) in Luxemburg aufbaute. In der Mitte der Installation “Untitled (Portland Mirrors)“, die 1977 von Robert Morris erschaffen wurde.

Die Installation fordert mit Hilfe von Spiegeln und Holz das Konzept von Wahrnehmung und Raum heraus – womit es das Thema von Schumachers aktuellem Album SOL (The MUDAM Session), die Einsamkeit als Zustand von Freiheit und Schaffenskraft, bündelt und besonders in Szene setzt.

Die Installation fordert mit Hilfe von Spiegeln und Holz das Konzept von Wahrnehmung und Raum heraus – womit es das Thema von Schumachers aktuellem Album SOL (The MUDAM Session), die Einsamkeit als Zustand von Freiheit und Schaffenskraft, bündelt und besonders in Szene setzt.

 Ähnlich wie Robert Morrison beschäftigen sich Pascal Schumachers Vibraphon-Klänge mit dem Raum als emotionale und symbolische Form. So vermittelt das Stück Tropismes etwa eine einzigartige Isolation, die ebenso traurig ist wie schön und durch das Wirken der Spiegel doch gleichzeitig auch gebrochen wird.

Diese Aufnahme erscheint am 6. November nun in der Reihe Neue Meister Sessions und transportiert sehr eindringlich Schumachers Hingabe beim Spiel, sowie die Intimität, die den Songs auf SOL innewohnen im Wirkungs- und Spannungsfeld des Kunstwerks: „Wenn du solo spielst, wirst du wirklich mit dir selbst konfrontiert. Mit deinen starken Momenten ebenso wie mit deinen schwachen, die nicht unbedingt deine schlechtesten Momente sein müssen. Gerade diese Zerbrechlichkeit hat mitunter etwas sehr Schönes. Nicht selten entstehen aus ihr magische Dinge“, sagt er und stellt fest: „Solo zu spielen ist schon eine intensive Sache.“

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