NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN (Kinostart: 20. Januar 2022 bei Filmwelt)

NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von Alina Herbing und erzählt - jenseits jeder Landlust-Romantik - eine Geschichte über das Erwachsenwerden, auch als Porträt eines patriarchalisch geprägten Umfelds aus weiblicher Perspektive. Verankert in einer spezifisch deutschen Landschaft wirft der Film zugleich auch universelle Fragen zu Geschlechterrollen und dem Verhältnis zwischen Moderne und Tradition auf.

Hochsommer in der Mecklenburgischen Provinz. Fünf Häuser, eine Bushaltestelle, Kühe und ringsum nichts als Felder. Christin, 24, (Saskia Rosendahl) lebt auf dem Bauernhof ihres langjährigen  Freundes Jan, 25 (Rick Okon). Die Aufbruchsstimmung der Nachwendejahre, die ihre Kindheit prägten, ist längst dahin und auch in ihrer Beziehung gibt es schon lange keine Liebe mehr. Ihr Vater säuft. Den Kirsch hat auch Christin immer griffbereit unterm Autositz. Unter der flirrenden Hitze des Sommers scheint die Zeit stillzustehen. Da taucht Windkraftingenieur Klaus, 46, (Godehard Giese) aus Hamburg auf, und die Welt beginnt sich wieder zu drehen.

Beim Filmfest Hamburg wurde NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN von WEYDEMANN BROS. (u.a. SYSTEMSPRENGER, YVIE WIE YVIE) mit dem Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Kinoproduktionen ausgezeichnet. Saskia Rosendahl gewann beim 74. Internationalen Filmfestivals Locarno für ihre Rolle der Christin im Wettbewerb Cineasti del presente den Leoparden als beste Schauspielerin.

NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN ist eine Produktion von Weydemann Bros. mit Förderung der BKM, der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Film- und Medienstiftung NRW, Filmförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem DFFF. Koproduzenten sind WDR und Arte. 

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