Die mächtige und intensive Musik zwischen Metal, Industrial und Electro packt einen sofort. Genial, was hier an Grooves, Ideen und Melodien abgeht. Aber auch die Texte von Universum25 ziehen einen zusehends in den Bann. Intelligente Formulierungen zwischen Utopie und Dystopie … Auch (Sozial)Kritik findet statt. Fasziniert auch, wie passend zur Roboterthematik auch immer mit künstlichen und computerisierten Formulierungen gearbeitet wird.
Die Band aus Sänger Michael Robert Rhein (In Extremo), Pat Prziwara (Fiddlers Green / Gitarre), Gunnar Schroeder (Dritte Wahl / Gitarre), Rupert Keplinger (Eisbrecher, Antitype / Bass) und Drummer Alex Schwers (Slime) liefert auf „Die Maschinen wollen leben“ kraft- und kunstvoll ab. Im irgendwie creepy „Die Einsamkeit“ kann man die thematisierte Verlorenheit geradezu körperlich spüren. Im eingängigen „Der Anfang vom Ende“ sieht man quasi die Apokalypse auf sich zukommen. Neben den treibenden Rhythmen und grantigen Gitarren werden auch immer wieder elektronische Soundsnippets eingebaut, was die Songs noch reichhaltiger und vielfältiger macht. Über allem thront das ausdrucksstarke gelebte Timbre des In Extremo-Sängers. Klasse und krasse Truppe, die auch live so richtig abräumen wird. Urbane, moderne und stimmige Truppe – sehr stark. Wach, wuchtig und „witzig“ …
DIE MASCHINEN WOLLEN LEBEN, Univeral
19.2.-28.2.26, Headline Concerts
Veranstaltungen:
19.02.26 Hamburg, Knust
20.02.26 Köln, Live Music Hall
21.02.26 Stuttgart, Wizemann
26.02.26 Berlin, SO36
27.02.26 Erfurt, HSD
28.02.26 Dresden, Tante Ju
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