Diesen März hatten Blood Command bereits im Vorprogramm von The Baboon Show im Werk nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht und sind jetzt mit einer Headlinershow zurück. Zwar „nur“ im Club, aber auch da machen die Norweger das ganze große Fun-Fass auf und liefern eine großartige Performance.
Während Blood Command also schon zum zweiten Mal im Backstage spielen, war der kurzfristig eingesprungene Support Act Venus Bleeding noch nie hier. Die jungen Krawallmacher können aber trotz einer gewissen Nervosität und Naivität das Publikum überzeugen. Auch Blood Command-Sängerin Nikki Brummen äußert sich später begeistert angesichts der Jugend und Frische der Band aus Augsburg. Die mit einem rustikalen Mix aus Hardcore, Grunge und Punk ordentlich rumpelt. Vor allem der Wechsel zwischen Gesang und Growls weiß zu faszinieren.
Dann aber schlägt die Stunde von Blood Command. Die Truppe mit der Vorliebe für Sportswear der Firma mit den drei Streifen ist einfach eine echte Natur- bzw. Bühnengewalt. Der Sound zwischen Punk, Hardcore und Pop ist wuchtig, witzig und macht unglaublich Spaß. Und der Stimm- und Körpereinsatz von Frontfrau Brumen ist beeindruckend. Das Energiebündel steht nie still und geht ständig auf Tuchfühlung mit den Fans. Entweder sie stachelt zu wilden Circle Pits an oder geht selber Crowdsurfen. Auch ihre Mitstreiter in Trainingsanzügen, und/oder kurzen Turnhosen liefern stark ab.
Mit dieser Powershow hat man sich definitiv für eine Wiederholung und die größeren Locations empfohlen.
Infos zu weiteren Konzerten im Backstage gibt es hier.
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Wobei es In Extremo durchaus auch metallisch krachen lassen.











