Bei Amon Amarth gehören die wilden Bärte nicht zum guten Aussehen, sondern vielmehr zum guten Ton. Und glücklicherweise hat die üppige Gesichtsbehaarung nichts mit Hippness, dafür aber umso mehr mit Heavyness zu tun. Zum heftigen Wikinger-Metal passen Bärte nun mal perfekt und Amon Amarth haben mit Trends überhaupt nichts am Helm bzw. Hut. Ebenso wie der Viking-Sound mit Death- und Power-Elementen der Truppe alles andere als trendy ist. Die Nordmänner lassen es vielmehr klassisch und hard krachen und hauen jetzt mit „The Allfather Awakens“ ein neues Album auf den Amboss. Hier wird geschreddert und gebolzt, dass es eine wahre Freude ist.
Bei aller Brutalität kommen aber auch die Melodien, Refrains und Hooklines nicht zu kurz und der heftige Wikinger-Wahnsinn der Schweden geht wirklich gut und tief rein. Sehr hymnisch, hart und heftig und typisch Amon Amarth … Gerade diese geniale Kombination aus Death und Hooks verfehlt erneut ihre Wirkung nicht. Hammer!
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