Rowdy, raunchy und rock’n’rollig … Alles dabei am Samstag in der Glockenbachwerkstatt.
Und legendär, denn als Erstes spielt Stephen Straughan solo. Das in Bands wie UK Subs, Lurkers und Hi-Fi Spitfires erprobte Punkurgestein bringt zur akustischen Gitarre coole Songs und coole Storys. Charismatisch, sympathisch – guter Auftakt.
Die Shy Lickaz im Anschluss lassen es dann sehr roh und ungehobelt krachen. Schon fast mehr Hardcore als Punk.
Dann wird es so richtig lässig. Allein schon, dass der Bassist der Ravagers zum Soundcheck eine Nummer der Hanoi Rocks anspielt sagt viel über die Band aus Baltimore aus.
Und so findet man bei der Show im Sound der wilden Truppe neben Spuren der Ramones auch definitiv Elemente der finnischen Glam-Punks wieder. Die Ravagers sehen mit langen Haaren und vielen Tattoos dann nicht nur aus wie eine Rock’n’Roll-Band, sie klingen und gebärden sich auch so. Schmissig, schnell und straßentauglich ackern sich die Amis durch ein knackiges Set.
In dem neben eigenen Nummern wie „Night Of The Bastard“ und „Dogs“ auch Cover von Alice Cooper und der amerikanischen Anarcho-Punks Reagan Youth ihren Platz finden.
Gegen Ende des Sets kommt es vor der Bühne kurz zu Handgreiflichkeiten, aber die Situation löst sich schnell auf. Wobei eine Schlägerei sinnbildlich durchaus zum aggressiven Style der Ravagers gepasst hätte.
Aber Gewalt ist ja bekanntlich keine Lösung, eine Show der Ravagers hingegen schon.
Gerne wiederkommen!
Infos zu weiteren Konzerten von MUFTconcerts gibt es hier.
More Musix
Live-Review! Ravagers 06.06. München, Glockenbachwerkstatt
In dem neben eigenen Nummern wie „Night Of The Bastard“ und „Dogs“ auch Cover von Alice Cooper und der amerikanischen...
Tollwood stellt Programm zum Sommerfestival vor
„Mit Gefühl statt nur dabei – die Rückeroberung der Empathie“ – Festival-Motto erleben
BERNHARD BRINK: Große Abschiedstournee – „Danke für die Zeit!“
Wir haben zu danken!










