Es gibt Montage, die können einfach weg … und es gibt Montage, an denen fährt man in die Inselpark Arena und lässt sich mal schön mit gepflegter Rockmusik den Kopf freiblasen.
Vorgestern war so ein besagter Montag, denn Machine Head baten zum „An Evening with …“ und begrüßten ihre treue Anhängerschaft in der gut gefüllten Arena.
Keine Support Band, die den Abend unnötig in die Länge zieht, sondern einfach satte 2 Stunden und 40min Vollgas von Robb Flynn und seinen Gefährten.
Machine Head wissen seit nun mehr als mittlerweile 35 Jahren, wie man eine Bühne betritt und selbige während des gesamten Sets komplett in Schutt und Asche legt. So viel Energie und Leidenschaft findet man selten und zeigt einmal mehr, dass die Bay Area Bewegung so manch geniale Combo empor gebracht hat, auf die die Nachfolgegeneration nur neidvoll aufblicken kann.

Die Band spielt tight und Robb ist nicht nur wie gewohnt charismatisch unterwegs, sondern versteht sein Handwerk am Mikro, wie auch als Gitarrenvirtuose in Perfektion. Selten so einen satten Gitarrensound erlebt. Machine Head like eben.
Manche MH Shows waren in der Vergangenheit vielleicht gesanglich manchmal etwas holprig, aber gestern war hier alles geölt und Robb variierte gekonnt zwischen Screams, Growls und Klargesang.
Alle Hits der gesamten Schaffensphase wie unter anderem „The Blood, The Sweat, The Tears“, „Is There Anybody Out There“, „Bulldozer“, „Halo“ und natürlich „Davidian“ waren am Start und haben dafür gesorgt, dass der Nacken auch am Tag danach noch stark beansprucht wirkt. So geht Metal, so soll das sein!
Ein sehr starker Auftritt von Machine Head … wir brauchen definitiv mehr von solchen Montagen … auf die nächsten 35 Jahre Jungs!
Infos zu weiteren Konzerten von Karsten Jahnke Konzertdirektion gibt es hier.
Credits:
Ramissa Michelmann (Instagram: Rampiczz)









