Das Neueste vorweg: Das Firebirds Festival wird in Zukunft nicht mehr im Kloster Nimbschen stattfinden.
Nach nur drei Ausgaben in diesem chilligen Domizil zieht eines der größten europäischen Rockabilly- und Swing-Events im kommenden Jahr in eine neue Location um. Nicht weit von Leipzig entfernt wird das Firebirds Festival im Kloster Buch ab 2027 seine neue Heimat finden.
In diesem Jahr war die Fangemeinde größer denn je und hat wieder einmal vier Tage lang ihrer Vintage-Kultur gefrönt. Angefangen am Donnerstag mit einer großartigen Eröffnungsparty und einem ausgelassenen Live-Gig von Dick Brave gab es bis zum Sonntagabend mehr als 30 Live-Acts, Szene-Künstler und DJ-Sets zu erleben. Größen wie Hillbilly Moon Explosion, Ray Collins‘ Hot-Club, die Foggy Mountain Rockers, die Boogie Banausen und natürlich die Firebirds themselves – um nur einige zu nennen – mischten das fröhliche Publikum rund um die Uhr auf.

Da dieses extrem liebevoll arrangierte und perfekt organisierte Festival seinen Fokus auch auf den dazu passenden Lifestyle legt, begannen an allen Tagen bereits am frühen Vormittag die beliebten Dance-Camps für alle Tanzbegeisterten. Hier konnte jedes Tanzlevel sein Zuhause finden und noch etwas dazulernen.
Ausprobieren und Nachtanzen war anschließend in den Ballrooms beim Record Hop angesagt.
Durch die vielen eindrucksvollen Nebenangebote wie Slap-Bass-Workshops, Schmink-Tutorials, Hair- und Tollen-Stylings, Speed-Datings, Piano-Sessions, Barber- und Tattoo-Art, Hula-Hoop-Fitness und sogar ein FIFA-TV kam garantiert keine Langeweile auf. Und wer einmal eine Pause brauchte, war sicherlich auf dem Campground bestens aufgehoben. In der malerischen, naturnahen Landschaft an der Mulde konnte man die sich bereits Richtung Süden sammelnden Starenschwärme oder die eleganten Rotmilane beobachten und ein wenig Ruhe vor der nächsten Festivalrunde tanken.
Ein ganz besonderes Highlight war die Oldtimer-Parade, die dieses Mal mit einer beeindruckenden Anzahl an Fahrzeugen aufwartete. Überwältigende Amischlitten und blitzendes Chrom, wohin das Auge blickte.
Zum Schluss gab’s noch ein traditionelles Softeis auf die Hand. Mit einer Träne im Auge und durchgetanzten Schuhen ging es schließlich nach Hause. Bis zum nächsten Jahr, du ganz besonderes „Familientreffen“!









