An diesem Abend ist irgendwie alles speziell. Von den Ansagen bis hin zur Musik natürlich stechen Bohren & Der Club Of Gore mit ihrer Performance definitiv aus „normalen“ Konzerten hervor. Sehr speziell, aber auch sensationell …
Auf weitgehend dunkler Bühne nur mit ein paar akzentuierenden Minispots inszeniert das Instrumental-Trio aus dem Ruhrpott einen ganz besonderen Sound. Langsam und intensiv jazzend kriechen die düsteren und doomigen Klänge geradezu über die Bühne und ins Gehör der Anwesenden. Die atmosphärische Dichte und Sphärik der Musik ist ansprechend, anspruchsvoll und definitiv anders.
E-Bass, Orgel, Vibrafon und Saxofon erzeugen ein ganz eigenes, gruselig wirkendes Genre. Zwar gibt es zu Beginn ein paar technische Probleme, aber das tut der Wirkung und Stimmung keinen Abbruch. Es trägt eher zur Erheiterung und Auflockerung bei, kann Saxofonist und Vibrafonist Christoph Clöser doch mit ein paar seiner unnachahmlichen trockenen Ansagen glänzen.
Überhaupt ist es zum Brüllen komisch, wenn Clöser schleppend und süffisant Songs einleitet. Manchmal muss er sogar selber lachen, wenn er wieder einen Kalauer und Geistesblitz zielsicher lanciert hat. Humor und Horror-Vibes gehen bei dieser schrägen Truppe Hand in Hand.
Definitiv mal was anderes …
Infos zu weiteren Konzerten im Muffatwerk gibt es hier.
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