„Es gibt Filme, die aus dem Herzen entstehen. Dieser hier ist aus meiner Leber geboren.“
Regisseur und Drehbuchautor Martín Mauregui beschreibt die Entstehung seines Langfilmdebüts CRAZY OLD LADY mit einem ungewöhnlichen Bild.
Er meint das auch weniger augenzwinkernd, als es zunächst klingen mag. Der Film sei nicht aus einem bloßen Wunsch heraus entstanden, sondern aus einer „inneren Notwendigkeit“, aus dem Bedürfnis, sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die ihn beunruhigen und ängstigen. Seine Albträume habe er bannen und vielleicht sogar überwinden wollen. Dabei, so Mauregui, habe er erkennen müssen, dass sich diese nicht kontrollieren lassen: „Denn Albträume entwickeln ihr eigenes Leben.“
Das Ergebnis ist CRAZY OLD LADY, ein ebenso schwarzhumoriger wie beklemmender Psycho-Horrorthriller über Erinnerung, Schuld, Gewalt und eine Vergangenheit, die sich nicht begraben lässt. Produziert vom Oscar®-nominierten J.A. Bayona und mit einem preisgekrönten Kreativteam, verbindet der Film nervenaufreibende Spannung mit psychologischer Tiefe zu einem ebenso verstörenden wie schonungslosen Kinoerlebnis.
Kurzinhalt: An einem stürmischen Abend erhält Pedro einen verzweifelten Anruf seiner Ex-Freundin Laura. Sie bittet ihn, sich für eine Nacht um ihre demenzkranke Mutter Alicia zu kümmern, nachdem deren Pflegekraft auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Doch kaum betritt Pedro das Haus, spürt er, dass etwas nicht stimmt. Alicia erkennt ihn nicht. Vielmehr glaubt sie, in ihm Cesar zu sehen: einen geheimen Liebhaber aus ihrer Vergangenheit, mit dem sie ein schreckliches Geheimnis verbindet.
Im Laufe der Nacht verwandelt sich das von einem Park umgebene Haus in ein albtraumhaftes Gefängnis. Gefesselt an einen Sessel und Alicias Wahn ausgeliefert, muss Pedro die Rolle des verhassten Cesar übernehmen, während sie mit immer grausamerer Entschlossenheit Vergeltung für das Leid sucht, das sie einst ertragen musste. Schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen Realität, Schuld und Wahnsinn und Pedro erkennt, dass manche Geheimnisse niemals ans Licht hätten kommen dürfen.
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