München lässt die Sonne wieder scheinen. Nach einer gefühlt endlosen Regenperiode, erstrahlte Bayerns Hauptstadt an diesem Freitag nicht nur im Sonnenlicht sondern auf dem Muffatgelände ging ein Stern der ganz anderen Dimension auf. Das „Grey Scale Festival“ schoss wieder einmal mit Sound-Strahlen und außerordentlich breit gefächerten, musikalischen Einblicken in die Genres Post-Punk, Dark Wave, Industrial, Synth, Minimal und Industrial auf seine Besucher.
Schon am frühen Abend begann in der Club-Atmosphäre des Ampere eine Mischung aus elektronischen Sets. In steter Abfolge feuerten die Bands Spit Mask, Unhuman & Petra Flurr, Years od Denial und NNHMN ihr düsteres Leuchten auf ein extrem interessiertes und energetisiertes Publikum ab. Hier musste das Strobo wirklich Überstunden machen.
Auf der anderen Seite setzte die Muffathalle mit ihrer Größe und dem Klangspektrum einer großen Konzerthalle den Gegenpol mit Live-Auftritten der Bands Bleib Modern, Curses, TR/ST und dem Headliner Lebanon Hanover.
Die verschiedenen Stile im gleichen Spektrum einer Musik- und Fangemeinde an einem Abend präsentiert zu bekommen, war eine herausragende und bereichernde Erfahrung. Alle Bands haben hingebungsvoll eine durchweg hohe musikalische Qualität abgeliefert und der Besucher musste sich sehr wohl überlegen, in welchem Teil er nun lieber verweilen wollte. Ja – so war das!
Im Ampere wurde noch lange weiter gefeiert bei intensiven und kraftvollen Industrial- und Techno-Acts wie Rhys Fulber, The Empire Line und Ancient Methods.
Dieser Stern hat viele Facetten und das „Grey Scale“ hat sie uns wieder einmal hervorragend präsentiert und vollendet verbunden.
Infos zu weiteren Konzerten von GL Concerts gibt es hier.
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