Ein altes Sprichwort lautet: „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen.“ Passt irgendwie auf den Dienstagabend in der Muffathalle. Die „Arbeit“ ist der Auftritt von Solex aus den Niederlanden und das Vergnügen das Konzert von Kurt Vile & The Violators.
Der Sound von Solex ist schon etwas anstrengend. Noisy, elektronisch und avantgardistisch kommen die strangen Songs des Trios rüber. Aber zumindest zu Teilen kommen sie auch in der gut gefüllten Halle gut an.
Vollends entspannt und wesentlich vergnüglicher dann Kurt Vile & The Violators. Dermaßen relaxt wirkende Rocker wie den Gitarristen, Sänger und Songwriter aus Philadelphia sieht man selten. Das Einzige, was den langhaarigen Hippie im Flanellhemd aus der Ruhe bringt, ist, wenn etwas mit einer seiner vielen Gitarren nicht stimmt. Der für die Saiteninstrumente zuständige Roadie hat dementsprechend viel zu tun und ist permanent am Stimmen, neue Saiten aufziehen und Vile ein neues Exemplar reichen.
Macht aber auch Sinn, denn gerade der warme Ton macht viel vom Klang der Songs von Kurt Vile aus, die stilistisch irgendwo zwischen Tom Petty, Neil Young und Dinosaur Jr. liegen. Immer wieder verliert sich KV in Gitarrenkapaden. Seine Griffbrettakrobatik ufert schon mal aus. Dazu der lakonische, „schlampige“ Gesang und man hat ein ganz spezielles Ergebnis und besondere Vibes.
Auch The Violators musizieren laid-back und unaufgeregt. Wobei es natürlich auch immer wieder mal lauter und aufregender wird.
Cooles Konzert kann man da nur sagen!
Infos zu weiteren Konzerten im Muffatwerk gibt es hier.
More Musix
JUST FLOYD PROJECT – THE PINK FLOYD TRIBUTE SHOW
Der Ruhrpott rockt klassisch UND pink kann man da nur sagen.
PHIL – THE GENESIS & PHIL COLLINS TRIBUTE SHOW
„I can feel it coming in the air tonight, oh Lord ...“
Das United Classic Ballet präsentiert „Schwanensee“
Internationale Ballett-Exzellenz auf Tournee.











