Von den drei Acts, die am Dienstagabend im prall gefüllten Club des Backstage auftreten, ist zwar nur Mccoy Moore tatsächlich in Nashville ansässig, aber auch Tyla Rodrigues aus Australien und die James Barker Band personifizieren den Klang der Countrymetropole perfekt.
Den Auftakt bestreitet Moore allein nur mit einer akustischen Gitarre. Mit einem Timbre wie aus dem Countrylehrbuch und tiefen Songs hat er schnell die anwesenden Cowgirls und Cowboys auf seiner Seite. Kurze, aber intensive Performance …
Tyla Rodrigues From Down Under hat sich einen Gitarristen zur Verstärkung mitgebracht und überzeugt mit einer eher traditionellen Ausrichtung. Neben ihren eigenen Songs lässt sich auch das Cover des Klassikers „Tulsa Time“ gut hören und die Stimmung ist bestens.
Die James Barker Band bringt dann noch den Rock ins Spiel und lässt es stellenweise ordentlich krachen. Die Kandier präsentieren coolen New Country. Und bringen neben ihrem 2025er Hit „You Didn’t Hear It From Me“ auch Humor und Cover ins Spiel. Während eines kurzen akustischen Intermezzos gibt es Songs von den Black Crowes und Journey. Diese Band hat definitiv einen Rockbackground.
Dementsprechend stark kommt es auch wenn sich die Herren elektrisch und rockig ins Zaumzeug legen.
Drei unterschiedliche Acts – alle stark.
„Sound Of Nashville“ wie immer eine feine Angelegenheit.
Yeehaw!
Infos zu weiteren Konzerten der „Sound Of Nashville“-Reihe gibt es hier.
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