The Godfathers haben sich 1985 in London gegründet. Ihr von New Wave, Punk und Blues inspirierter Alternative-Rock schien schon Ende der 80er-Jahre etwas aus der Zeit gefallen. Böse Zungen behaupten gar, dass die Godfathers schon Altherrenrock gemacht haben, als sie noch jung gewesen sind. Wenn aber jemand Altherrenrock machen darf, dann ja wohl die Godfathers. Und dass der Godfathers-Rock auch 2025 noch zündet, hat die Band um Gründungsmitglied Peter Coyne im Rockhouse in Salzburg eindrucksvoll bewiesen.
Für ungeübte Ohren kann der Sound der Godfathers recht unspektakulär klingen, doch handelt es sich hierbei um ein ausgeklügeltes Songwriting, das vom gekonnten Zusammenspiel der zwei Gitarristen, der Gesangsharmonien in den Refrains und der groovenden Basis aus Bass und Schlagzeug lebt. Doch über allem schwebt die tiefe und grollende Stimme von Peter Coyne. So auch im Rockhouse, dessen Publikum von der ersten Minute weg kaum mehr zu halten war.
Hits wie „Birth, School, Work, Death“, „If I Only Had Time“, „Cause I Said So“, „I Want Everything“ oder „Walking Talking Johnny Cash Blues“ haben auch noch in den hinteren Reihen für Entzücken gesorgt und ein Feeling der guten alten Zeit hervorgerufen … eine Zeit, in der die Musik das Wichtigste gewesen ist und nicht das Spektakel. Auch neues Material wie „I’m Not Your Slave“ wurde gespielt. In den Zugaben gab es dann eine Hommage an die Ramones sowie eine erstklassige Brit-Rock-Version des Beastie Boys Klassikers „(You Gotta) Fight For Your Right (To Party!)“. Großartig! The Godfathers sind auch 2025 eine absolut solide Bank in Sachen Alternative-Rock.
Infos zu weiteren Konzerten von Lighthouse Touring gibt es hier.
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