Der Name des Opening Acts: Road Crue. Der Umlaut lässt eine Hommage an die Sleazer Mötley Crüe vermuten. Und ist es dann auch, denn die Band spielt deren Klassiker „Shout At The Devil“. Sonst sind die Youngster aber weniger schmutzig unterwegs, können mit ihrem melodischen 80s-Heavy aber durchaus überzeugen.
Voll überzeugen können Warrior Soul im Anschluss. Der Headliner des Abends kann in Sachen Sound, Style und vor allem Stimme noch eine Schippe drauf legen. Das Geröchel von Kory Clarke ist der buchstäbliche Wahnsinn. Und auch in Sachen Posing und Optik kann die Rampensau punkten. Wie eine Mischung aus Iggy Pop, David Lee Roth und Michael Monroe kommt er extrem rock’n’rollig.
Die Show ist pure Energie!
Clarke ist eine dieser tragischen Rock’n’Roll-Helden, dem der ganz große Erfolg leider immer versagt geblieben ist. Aufgeben ist für den Amerikaner mit dem heiseren Timbre und der Anarcho-Einstellung aber glücklicherweise keine Option und er gibt immer noch Vollgas.
Umso mehr, als er eine tighte Band am Start hat. Gemeinsam hauen die Herren gute eineinhalb Stunden lang einen mächtigen Mix aus Alternative, Hardrock, Metal, Punk und Grunge raus, der es in sich hat.
Und immer noch hält KC stolz den metaphorischen und tatsächlichen Mittelfinger in die Höhe.
Starker Typ, starke Songs, starke Stimme und vor allem starke Show!
Infos zu weiteren Veranstaltungen im Backstage gibt es hier.
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