Es ist Freitag und früher Abend. Anzutreffen ist ein gemischtes Publikum im Münchner Strom. Alte Freunde der Psychobilly-Szene sowie neugierige Entdecker einer Musikrichtung, die sich in den späten 70ern gründete.
Der Haupt-Act war dann auch kein geringerer als die britischen Long Tall Texans, die zurecht als Mitbegründer dieser Szene ihrer treu ergebenen Fangemeinschaft sicher sein können. Die drei Jungs aus Brighton sind seit jeher bekannt für ihren Spielspaß und einer extrem abwechslungsreichen Setlist quer durch Eigenkompositionen und dazu alle möglichen Musikrichtungen, deren Titel LTT-gleich durch den Psychobillywolf gedreht werden.
Raus kommt ein Abend voller Herz, Dampf und Spaß. Die Long Tall Texans haben wieder einmal gezeigt, dass sie nach über vierzig Jahren Bandgeschichte zu Recht als eines der Flaggschiffe der Szene gelten und für alte „Psycho“-Hasen sicher ein Stück lieb gewordene Nostalgie bedeuten. Für neue Fans hingegen könnten sie als wilder Einstieg in dieses einzigartige Genre gelten.
Am Ende war es viel zu schnell vorbei, dieses Familien-Treffen der losgelassenen Fröhlichkeit einer immer noch lebendigen Subkultur.
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