Ein mitunter ziemlich wildes Alt-Saxofon spielt Johannes Ludwig da auf „Parz“. Hinzu kommen aufregende Bass-Grooves von Andreas Kurz und phanjazztisches Drumming von Alexander Parzhuber. Das wirkt improvisiert, ist aber auch irgendwie sensationell strukturiert, was diese drei hier jazzen und zaubern. Nicht gerade einfach zum Anhören, aber großer Jazz, der einen richtig fordert.

Passend zum kurzen Albumtitel ist die zweite Platte des Parzhuber Trios irgendwie verschlankt. Klar wird hier immer noch opulent gegroovt und improvisiert, aber alles wirkt fokussierter. Hier ist zwar kein Power-Trio im rockmusikalischen Sinne am Werk, aber dieses Trio hat eine Menge kompositorische Kraft am Start.
Dermaßen innovativen und doch intimen Jazz bekommt man heutzutage wirklich nicht oft zu hören.
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PARZHUBER TRIO: PARZ
Dermaßen innovativen und doch intimen Jazz bekommt man heutzutage wirklich nicht oft zu hören.










