Die britische Künstlerin A.A. Williams spielte schon Shows zusammen mit Sleep Token auf der einen Seite und The Sisters Of Mercy auf der anderen. Was ein guter Indikator für die Varianz der Singer.Songwriterin und ihren Sound ist. So hat der Alternative Metal durchaus rockige Explosivität à la Sleep Token, aber auch diese dunkle Goth-Melancholie der Marke Sisters Of Mercy. Auch auf „Solstice“ bewegt sie sich traumhaft und traumwandlerisch zwischen Power und Poesie. Die Ausdrucksstärke und Ausstrahlung der elf Songs ist dabei geradezu körperlich spürbar.
Eine geradezu epische, sich groß weitende Nummer wie „Wolves“ ist einfach nur wunderbar. Gefolgt von dem balladesken, aber beinahe bedrohlich wirkenden „Little By Little“. Auch dieses Stück steigert sich im Verlauf und „rudert“ wieder zurück. Dynamik und Spannungsbögen sind außergewöhnlich auf dieser Platte. Die Kategorisierung als Alternative Metal trifft nicht hundertprozentig ins Schwarze denn „Solstice“ ist viel mehr. Dunkelheit, Dramatik und Drive … Ein wirklich intensives Erlebnis.
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