Wenn der „Arbeiter der Liebe“ lädt, dann folgt das Münchner Volk – und zwar so zahlreich, dass die Tonhalle aus allen Nähten platzte. Ausverkauft!
Schon beim ersten Song „Wie gut, dass ich hier bin“ war klar, hier findet kein normales Konzert statt, hier wird eine Messe gefeiert. Christian Steiffen, der Gott des Schlagers, betrat die Bühne mit der Gelassenheit eines Mannes, der genau weiß, dass er der Beste im Raum ist. Das Publikum? Von der ersten Sekunde an völlig außer Rand und Band. Es wurde nicht nur mitgesungen – es wurde gebrüllt, als ginge es darum, die Alpen eigenhändig zu versetzen. Zwischen den Hits bewies der Maestro, dass er nicht nur singen, sondern auch philosophieren kann. Er servierte uns Anekdoten aus dem prallen Leben seiner Kunstfigur: Von den Tücken der Attraktivität bis hin zum harten Alltag eines Superstars der in München laut eigenen Aussagen noch Jungfrau ist.
Begleitet von der groß aufspielenden Backingband mit allerlei Gästen wie Eva Schneidereit, gab es Anekdoten wie die Geschichte von Anton Steiffen, seines ungarischen Urururgroßvaters. Auch mit politischen Anspielungen wurde nicht gegeizt, beispielsweise als erklärt wurde. das es für Steiffen keine Alternative für Disco gäbe oder der Regierungswechsel in Ungarn erwähnt wurde.
München hat verstanden: Wir sind alle ein bisschen Steiffen. Und wer behauptet, er hätte nicht lautstark mitgegrölt, der lügt – oder war beim falschen Konzert. Christian liebt seine Fans fast so sehr wie sich selbst – und das will bei ihm wirklich was heißen!
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Starke Vorstellung, die der Gitarrist da abgeliefert hat.











