In Extremo gehören zu den ganz großen Historic-Heavies und haben das Genre in Deutschland sogar mitbegründet. Inzwischen ist die Formation um Sänger Micha, auch bekannt als „Das letzte Einhorn“, extrem erfolgreich mit ihrem Historock und mischt mit jedem neuen Album immer ganz oben mit an der Chartspitze.
So weit ist der Opener Dominum noch nicht. Die Musik der Nürnberger hat ihre Momente, aber der Power-Metal-Ansatz inkl. Theatralik mit Monstermasken passt nicht so richtig ins Vorprogramm des Headliners.
Wobei es In Extremo durchaus auch metallisch krachen lassen.
Mit massivem Feuer- und Pyroeinsatz ziehen die historisch orientierten Herren Silvester quasi vor. Es kracht und brennt wirklich unermüdlich.
Passend dazu brennen In Extremo ein Hitfeuerwerk aus alten und neuen Krachern ab. Mit Gassenhauern wie „Küss mich“, „Erdbeermund“ und „Loreley“ werden keine Gefangenen gemacht.
Zusätzlich Reiz verleiht den Songs dabei das traditionelle Instrumentarium voller diverser Pipes, Leiern und Flöten. Mittelalter und Metal funktionieren bei den Berliner in Tateinheit einfach richtig gut.
Gute Unterhaltung zum Jahresausklang … Wir wünschen einen guten Rutsch!
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Zum Schluss gab's noch ein traditionelles Softeis auf die Hand.











