Ist zwar „nur“ eine EP mit fünf Nummern, aber dennoch ist „Fifth Dimension Part 1“ viel mehr und ein ganzes Klanguniversum. Die fünf Songs sind flirrend, fancy und fantastisch. Maiah Manser bietet großartigen spirituellen State-of-the-Art-Pop zwischen Lana Del Rey, Kate Bush und vergleichbaren legendären Kolleginnen. Am Klavier komponiert entwickeln die Nummern hier in der Umsetzung geradezu eine cineastische Breitleinwandwirkung.
Und das, obwohl sie eher feinsinnig und feingeistig daherkommen. Der eindringliche und ergreifende Gesang sorgt für Erhabenheit und Emotionalität. „Das Album hinterfragt den Geist und die Realität“, so Manser. Klingt verwirrend, leuchtet aber bei näherem Hinhören. Hier ist nichts, was es auf den ersten Blick bzw. den ersten Ton zu sein scheint. Außer das es letztlich großartiger Pop ist, wie man ihn nur selten zu hören bekommt.
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