So typisch wie die blonde Mähne für Axel Rudi Pell ist, so typisch und toll ist auch die neue Platte „Ghost Town“ ausgefallen. Der Bochumer Rocker hat das Talent und Gespür für packende Songs einfach mit dem ganz großen Löffel gefressen. Die Scheibe ist dramatisch und dynamisch aufgebaut. Was nach einem Intro mit dem Driver „Guillotine Walk“ beginnt, endet mit „Higher Call“ mystisch, melodisch und perfekt. Dazwischen gibt es starke Groover in Hülle und Fülle. Wie „Breaking Seals“ mit grantigen Gastvocals von Udo Dirkschneider.
Sehr spannend, wenn er sich mit Sänger Johnny Gioelli abwechselt, ja geradezu duelliert. Gitarrist Pell und seine Mannen Sänger Johnny Gioelli, Volker Krawzcak am Bass, Keyboarder Ferdy Doernberg und Schlagzeuger Bobby Rondinelli können es aber natürlich auch ohne Gastbeiträge und rocken sich stilvoll und sicher durch Classic-, Hard- und Heavyrock. Zeitlos und kraftvoll lässt Pell die Finger fliegen und riffen. Apropos Riffs: Gerade die sind wieder extrem markant und griffig ausgefallen. So gesehen eine klasse ARP-Scheibe voller Finesse und Feinheiten. Optimal geeignet zur Live-Präsentation auf den anstehenden Konzerten.
24.03.26 Berlin, Huxleys
26.03.26 Bochum, Zeche
27.03.26 Jena, F-Haus
29.03.26 Geiselwind, Musichall
31.03.26 Augsburg, Spectrum
01.04.26 München, Backstage
05.04.26 Lindau, Club Vaudeville
06.04.26 CH-Bern, Bierhübeli
07.04.26 Saarbrücken, Garage
08.04.26 Hamburg, Fabrik
14.04.26 Bochum, Zeche
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