Nachdem die Alben von Gazpacho schon mal vom Marsch des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry durch die Wüste von der Gefühlswelt eines einsamen Menschen, der in einem Leuchtturm die letzte Messe für Atropos, eine der drei griechischen Schicksalsgöttinnen schreibt, handelten, dreht sich das neue Werk um das Konzept des Schicksals. Passend zum nicht gerade einfachen Sujet ist natürlich auch die Musik alles andere als simpel und oberflächlich. Genauso tief wie Gazpacho textlich in menschliche Emotionen eintauchen, genauso tief dringen sie auch klanglich und musikalisch in andere Ebenen vor.

Der sphärische und harmonische Progressive-Folk-Rock ist einmal mehr aufgrund seiner Melodie- und Song-Güteklasse ein Fall für sich. Ähnlich genial agieren und musizieren eigentlich nur noch Marillion, an die Gazpacho auch immer wieder erinnern. Ein Meisterwerk? Unbedingt!
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